Mein erstes Buch

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Matthias Fischer 

Die Farben des Zorns

Kriminalroman 

Drei Ärzte sind einem psychopatischen Serienkiller in Frankfurt am Main, Gießen und Hanau bereits zum Opfer gefallen, als ein weiterer Mord im Fratzenstein, dem Hexenturm in Gelnhausen, entdeckt wird. Die Gelnhäuser Pfarrerin Clara Frank, nebenbei Notfallseelsorgerin, wird zur Betreuung einer Gruppe angefordert, die auf einer Altstadtführung in Gelnhausen einen zu Tode gefolterten Mann aufgefunden hat. Wieder ein Arzt nachdem ein Dozent der Frankfurter Universitätsklinik, ein Professor des Universitätsklinikums Gießen sowie ein Chefarzt des Stadtkrankenhauses in Hanau diesem Serientäter bereits zum Opfer gefallen waren.    LKA-Oberhauptkommissar Dr. Christoph Caspari, körperlich ein Hüne, leitet die Ermittlungen. Er kommt dem Serientäter, den die Polizei ›Chirurg‹ nennt, sehr nahe und sieht, da er auch privat im Main-Kinzig-Kreis wohnt, plötzlich sich und sein Umfeld direkt bedroht. Caspari, der einem weiteren geplanten Verbrechen am Rande des Main-Kinzig-Kreises auf die Spur kommt, versucht mit der Gelnhäuser Pfarrerin Clara Frank, von der er nicht nur beruflich stark beeindruckt ist, einen weiteren Mord in Fulda zu verhindern.         Aus wechselnder Erzählperspektive der drei Protagonisten – Caspari, Clara sowie der Dämonen­jägerin Inge – schildert Fischer die immer wieder überraschende Handlung. Indem manche Begebenheiten aus zweierlei Sicht erzählt werden, offenbaren sich dem Leser die Erkenntnisdefizite der einzelnen Personen, so dass er dem jeweiligen Gegenpart für kurze Zeit eine Nasenlänge im Wissen voraus ist. Dieses Erzählprinzip macht den intelligenten und mit tiefgründiger Psychologie angelegten Handlungsablauf zu einem äußerst spannenden Buch.     Matthias Fischer, 1964 in Hanau geboren, aufgewachsen in Bruchköbel, ist ein Kriminalroman mit starkem Bezug zu seiner hessischen Heimat im Kinzigtal gelungen – und zu seinem Beruf: Als evan­gelischer Pfarrer in Wächtersbach weiß er, wie der Alltag eines Gemeindepfarrers aussieht und wie Notfallseelsorger und Polizei zusammenarbeiten. Und auch aus den Aufgaben eines Pfarrers können sich bedrohliche Situationen ergeben – wie Clara Frank am eigenen Leibe zu spüren bekommt.

Die Farben des Zorns von Matthias Fischer, 340 Seiten, ISBN 978-3-936622-78-2, ist im  Verlag M. Naumann, vmn, Nidderau, erschienen und zum Preis von 18,00 € im Buchhandel erhältlich.

Rezension: http://www.krimi-forum.net
Schon die ersten Szenen des Buches lassen auf einen spannenden Krimi hoffen. Sehr bildlich ist die Auffindung der ersten, bzw. vom zeitlichen Rahmen her letzten Leiche geschildert, so dass dem Leser schon nach wenigen Seiten der erste Schauer über den Rücken läuft. Aber keine Angst – im weiteren Verlauf werden die blutigen Details nicht so weit ausgeschmückt, dass einem die Lust am Essen vergehen könnte, der Plot bleibt vom Horrorthriller weit entfernt.
Die Story liest sich sehr flüssig, was auch durch die Auswahl der Hauptcharaktere und deren Privatleben begünstigt wird. Sowohl Hauptkommissar Caspari, als auch Pfarrerin Frank werden als liebenswerte Personen mit allzu menschlichen Schwächen gezeigt und die sich leise entwickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden macht die Geschichte nicht unglaubwürdig.
Gut gelungen ist, dass mit Fortgang der Geschichte der Täter immer profilierter wird. Mit jedem Kapitel erfährt man ein kleines Stück mehr von ihm und so bildet sich bald ein Verdacht aus, der zwischenzeitlich verworfen wird, nur um sich dann wieder zu manifestieren. Trotzdem ist das Ende stellenweise überraschend und dennoch nicht unlogisch.
Alles in allem ein gut recherchierter Krimi, dem anzumerken ist, dass der Autor die Umgebung gut kennt und dass ihm das Schreiben Spaß macht.
Christoph Caspari und Clara Frank würden sich durchaus als Seriengespann eignen und man darf gespannt sein, was folgt.
Leia

 Kundenrezensionen bei amazon: 

Sehr gelungener Krimi über Morde im Kinzigtal, 26. Juni 2007
ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung durch meine Buchhändlerin gekauft und fand es bereits nach den ersten Seiten so toll geschrieben, dass ich es innerhalb eines Wochenendes gelesen hatte. Sehr lebendig und spannend geschrieben, kann man das Buch kaum aus der Hand legen, weil man auf der einen Seite wissen möchte, wer hinter den Morden steckt, auf der anderen Seite aber auch mit den Hauptakteuren Christoph Caspari und Clara Frank mitfiebert.

Von meiner Seite aus ist dieses Buch nur empfehlenswert und ich warte bereits sehnsüchtig auf den nächsten Teil. 

Eine Mordserie – ohne Zusammenhang?, 6. April 2007

Ein Serienkiller ermordete bereits drei Ärzte, als in Gelnhausen ein weiterer toter Arzt aufgefunden wird. Gehört er zur gleichen Mordserie? Das LKA ermittelt, Oberkommissar Dr. Caspari und seine Mitarbeiter sind sehr symphatisch, haben auch so ihre privaten Probleme zu regeln und die Liebe kommt auch nicht zu kurz… Leider fand ich, dass am Ende die Logik ein wenig fehlte, zu groß soll da der „Zufall“ mitspielen. Aber lesen Sie selbst!  

Die heile Welt auf dem Lande???, 12. Januar 2007

Nachdem ich selber in der Gegend wohne, musste dieses Buch her. Toll geschrieben, Handlung klasse und Motive unerwartet. So muss ein Krimi sein.
Die Handlung ist lebensnah und nichts ist an den Haaren herbeigezogen (die Örtlichkeiten sind stimmig…).
Lieber Herr Fischer – klasse gemacht. Bitte beim nächsten Band etwas genauer lektorieren lassen (die vielen Vertipperer sind einfach ärgerlich) und den Handlungswechsel deutlicher markieren (— waren für mich nicht immer ausreichend). Freue mich schon auf Ihr zweites Werk!! 
 

Serienmord im Kinzigtal, 30. Mai 2006

Der Jungautor M. Fischer (selbst Pfarrer) lässt in seinem ersten Krimi einen Serienmörder in Gelnhausen wüten. Die Pfarrerin Clara Frank wird zur seelischen Betreuung der Menschen gerufen, die eine Leiche bei einer Altstadtführung entdecken.
Nun wird ermittelt: von Kommissar Caspari, der so seine körperlichen und menschlichen Eigenheiten aufweist…und seinem Team.
Während der Auflösung der Tat erfährt man einiges über Casparis Privatleben, menschliche Schicksale und Abgründe, die teilweise befremdlich sind und dann wieder sehr bekannt daherkommen.

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6 Antworten zu Mein erstes Buch

  1. Melanie Niesen schreibt:

    Hey Matthias,
    habs endlich mal auf deine Seite hier geschafft, super interessant.
    Sobalt ich ausm Exile zurück bin mus ich auf jeden Fall wieder ins Training ich vermiss das jetzt richtig.
    Und wenn ich im Juli meine Prüfungen rum habe werd ich mich erstmal auf deine Krimis stürzen der Ausschnitt hört sich echt spannend an..Im Moment roll ich nur Lehrnbücher.

    Bis bald Melli

  2. Karsten Pillat schreibt:

    Guten Morgen,

    ich lese u.a. sehr viele Krimis und habe mir Ihre beiden Ausgaben voller Vorspannung gekauft.

    Es gibt Bücher, die klappe ich nach den ersten 20 Seiten zu und das war es dann aber auch; aber Ihr Roman „Die Farben des Zorns“, toppt im positiven bisher alles.

    Ich könnte gar nicht aufhören weiter zu lesen, aber irgendwann ist auch jede Nacht zu Ende.

    Grosses, grosses Kompliment an Ihre „literalische Ader“; ich bin sehr, sehr gespannt auf die nächste Nacht, in der ich weiter lesen kann und dann den nächsten Band anfangen kann.

    Ich freue mich auf weitere „Casparis und Frank“… hoffentlich………..

    Gruß in die alte Heimat nach Aufenau

    Ihr

    Karsten Pillat

  3. Cangrande schreibt:

    Habe „Die Farben des Zorns“ von einem Kollegen zum Abschied geschenkt und, da wir auch umziehen, zur Erinnerung an die Gegend hier. Den Hexenturm kenne ich sogar von innen (hab‘ mal einen VHS-Bildungsurlaub zur Geschichte Gelnhausens mitgemacht, der sich später auch in einem Gedicht – http://beltwild.blogspot.com/2007/03/gelnhausen-magic-city.html – über die Stadt niedergeschlagen hat.

    Ihr Buch hat den verdienten Erfolg (mein Exemplar ist die 6. Aufl.); trotzdem finde ich es etwas schade, dass es wohl vorwiegend als Lokalkrimi wahrgenommen wird. Für mich ist es dagegen ein großer Krimi mit Lokalkolorit, der m. E. auch eine gute Filmvorlage wäre (Action, Sex und Mörder: im Prinzip ist alles drin, wobei ein Film die Elemente und deren Verdeutlichung natürlich anders gewichten würde als ein Buch).

  4. vonnie2103 schreibt:

    Hallo

    ich muss jetzt auch hier etwas lobendes schreiben.

    Schon seid geraumer Zeit wollte ich unbedingt ein Buch von Matthias Fischer lesen.

    Warum? Wir haben mal im gleichen Fitness Studio trainiert.
    Allein das hat mich damals schon beeindruckt. Bis dato kannte ich keinen so weltoffenen und „unverstaubten“ Pfarrer der in einem Fitness Studio trainiert.

    Irgendwann bekam ich mit „Matthias Fischer hat übrigens auch ein Buch geschrieben“… Ja und dann begann die Suche…wo bekomm ichs her. Dann geriet es wieder in Vergessenheit und doch verschwand der Gedanke „ich muss mir mal eins der Bücher von ihm zu Gemüte führen“ nie ganz aus dem Gedächnis. Nachdem ich dann meinem Freund soviel davon erzählt habe und neulich auch noch ein Beitrag aus dem Kinzigtal mit dem „Fitness-Studio Pfarrer“ im Fernsehen lief, bekam ich das erste Buch zu Nikolaus geschenkt.

    Tja… und was soll ich sagen, innerhalb zweineinhalb Tage war das Buch ausgelesen.

    Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Man erkennt Örtlichkeiten, weiß genau wo was passiert weil man die Gegend kennt, hat Bilder vor Augen die so real sind und dann kommt noch eine solch spannende Geschichte dazu, die flüssig zu lesen ist und mit symphatischen Hauptdarstellern bestückt wurde, das ging nicht anders als zu lesen, zu lesen und zu lesen.

    Traurig das das Buch schon zu Ende war, aber begeistert von dem Buch und dem Schreibstil empfahl ich das Buch einer Freundin und sie stand auf und zog das Buch „Tödliche Verwandlung“ aus dem Regal und lieh es mir aus. Große Freunde, ich konnte weiter Casparis und Franks Abenteuer verfolgen. Aber auch dieses Buch war innerhalb zweier Tage verschlungen.

    Ich war nie ein Fan von Krimis. Das hat sich nun geändert.

    Matthias bitte mach weiter so und DANKE für die spannenden und schönen Lesestunden.

    Jedes Buch wird mit Begeisterung erwartet.

    Viele Grüße
    Yvonne

  5. Jules schreibt:

    Hallo, ich bin gerade am ersten Buch (Die Farben des Zorns) es lässt mich gar nicht los. Ein fesseldes, spannendes Buch. Sehr gut geschrieben!!! Vielen Dank dafür 😉

  6. Alexandra H. schreibt:

    Lieber Herr Fischer, durch einen Fernsehbeitrag im Hessischen Fernsehen bin ich auf ihr erstes Buch aufmerksam geworden. Nun habe ich die Farbe des Zorns gelesen und mir hat die Geschichte und die Personen sehr gut gefallen. Die anderen Bücher werde ich mir auch kaufen und ich bin schon sehr gespannt auf diese Krimis. Mir hat der erste Teil so gut gefallen, dass mein Mann und ich am Wochende eine Tour von unserem nordhessischen Bergland nach Gelnhausen, Wächtersbach und Steinau an der Straße machen werden. Danke für dieses Buch.

    Viele Grüße aus Nordhessen

    Alexandra H.

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