Die Leserreise geht weiter

Der Herbst ist die Zeit der kalten Nächte, in denen man im warmen Wohnzimmer wieder wunderbar spannende Bücher lesen kann. Um ›Bücher-Menschen‹ Freude am Lesen zu bereiten, toure ich mit meinem aktuellen Buch »Die Toten vom Kinzigtal« wieder durch Hessen. Der erster Herbsttermin findet in Worfelden (bei Darmstadt) statt:

A4 _ Lesung Krimi Pfarrer 2015

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Schon da: der neue Krimi

Es ging doch schneller als gedacht. Sogar noch vor dem eigentlichen Erscheinungstermin ist mein neuer Kriminalroman bereits am Samstag, dem 7. März auf den Buchhandel gekommen. Nun liegen die Exemplare in den Geschäften und warten auf Käufer.

Buch-Bild-1

In Geduld müssen sich allerdings die Freunde meiner Lesungen noch ein klein wenig üben. Der Termin für die Premierenlesung liegt auf Samstag, dem 14. März (Aula der Friedrich-August -Genth-Schule in Wächtersbach).

Wem die Zeit bis dahin zu lange wird, dem sei die Buchbesprechung empfohlen, die das Gelnhäuser Tageblatt kürzlich veröffentlichte (siehe pdf-Datei unten).

Vorbesprechung GT 20.02.2015

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Die Lesereise beginnt….

14.03.2015 – Wächtersbach
19.30 Uhr

Premierenlesung

Aula der Friedrich-August-Genth-Schule
Gelnhäuser Str. 1-5
D-63607 Wächtersbach

 

27.03.2015 – Bad Orb

20.00 Uhr

Konzerthalle Bad Orb
Horststraße
D-63619 Bad Orb

 

28.04.2015 – Erlensee

19.30 Uhr

Stadtbücherei Erlensee
Eingang: Konrad-Adenauer-Straße
D-63526 Erlensee

 

 

08.05.2015 – Gelnhausen

20.00 Uhr

Buchhandlung Grimmelshausen
Ziegelhaus 14-16
D-63571 Gelnhausen

 

30.05.2015 – Langenselbold

19.30 Uhr

Schloss Langenselbold
Schlossplatz
D-63505 Langenselbold

 

09.10.2015 – Büttelborn

Ev. Kirche Worfelden
Pfarrgasse 15
D-64572 Büttelborn

 

13.11.2015 – Buseck

19.30 Uhr

Katholische öffentliche Bücherei von Sankt Marien
Bismarckstraße 41
D-35418 Buseck

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Und los geht’s… Der neue Krimi kommt Mitte März!

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481-6_Die Toten vom Kinzigtal

 

Am 12. März 2015 wird mein neuer Krimi veröffentlicht. Mit Emons habe ich einen Verlag gefunden, mit dem eine wunderbare Zusammenarbeit möglich ist. Wir haben uns gemeinsam für den Titel »Die Toten vom Kinzigtal« entschieden, damit der regionale Bezug deutlicher hervorgehoben werden kann als bei dem Arbeitstitel »Die Spur des Golem«. Nun freue ich mich auf die bevorstehenden Lesungen. Die Termine werde ich demnächst auf dieser Homepage und auf Facebook veröffentlichen. Die zwei ersten seien aber hier schon einmal genannt:

– Premierenlesung: Samstag, der 14. März 2015, Wächtersbach, in der Aula der Friedrich-August-Genth-Schule, um 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

– 2. Lesung: Freitag, der 27. März 2015, Bad Orb, in der Konzerthalle, 20.00 Uhr

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Der neue Krimi kommt: ›Die Toten vom Kinzigtal‹

GolemEine gute Nachricht für alle Krimi-Freunde:
Anfang August bin ich mit dem Manuskript für meinen neuen Krimi fertig geworden. Der Titel wird lauten »Die Toten vom Kinzigtal«. In der Geschichte geht es um einen mordenden Schatten und um alte kriminelle Seilschaften, die die Ermittlungen von Caspari und seiner Abteilung verhindern wollen.Nach der ersten Einschätzung ›der Buchhändlerin meines Vertrauens‹ soll er auch richtig gut geworden sein…
Der Krimi wird im Frühjahr 2015 im Emons-Verlag erscheinen. Das ist ein renommierter und großer Verlag. Der Wechsel war für mich notwendig geworden, weil der Naumann-Verlag nur im regionalen Bereich agieren möchte, ich jedoch den Wunsch habe, Leserinnen und Leser aus dem gesamten Bundesgebiet mit meinen Geschichten von Clara und Caspari zu unterhalten.
Eine schöne Herbstzeit wünscht allen Krimifreunden

Matthias Fischer

Matthias Fischer

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Großes Krimi-Treffen in Darmstadt

Was passiert, wenn vier Krimi-Autoren und ein Kriminaldirektor aufeinandertreffen? Diese Frage bietet viel Raum für Spekulationen. Eines ist aber gewiss: am 1. November kommt dabei eine spannende Krimi-Nacht in Darmstadt heraus. Gemeinsam mit den Darmstädter Autoren Michael Kibler, Andreas Roß und Rainer Witt werde ich aus meinem aktuellen Buch »Das Gift der Propheten« lesen.  Umschlag-2

Allen Freunden der literarischen Hochspannung sei dieser Abend ans Herz gelegt.

Näheres erfahren Sie im hier angefügten Flyer: Mornekriminacht 13 Flyer

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Wieder mal im Fernsehen

Ich komme gerade aus einem Fernsehstudio des Senders Rhein-Main-TV. In dessen Reihe Kultur-Check werden mein aktueller Krimi und ich von Samstag, dem 15. Juni, bis Freitag, dem 22. Juni jeden Abend um 21.00 Uhr vorgestellt.
Wer es immer wieder verpassen sollte, findet es dann auch auf der Homepage des Senders:
http://www.rheinmaintv.de/
Viel Spaß beim Gucken (- über die eine oder andere Rückmeldung würde ich mich natürlich sehr freuen…).
Matthias Fischer

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Lesungstermine im neuen Jahr

Nachdem vor Weihnachten die zweite Auflage meines neuen Buches erschienen ist, geht die Lesereise weiter:

Freitag, der 8. März (19.30 Uhr) – Büttelborn, evangelische Kirche Worfelden

Samstag, der 13. April (ca. 14.00 Uhr) – Nidderau, Buchmesse

Freitag, der 19. April (20.00 Uhr) – Bruchköbel, Stadtbücherei

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Meine Krimifiguren – Clara

Ich werde oft gefragt, wie ich mir meine Figuren vorstelle, wie sie aussehen, wie sie sich bewegen, welche Ausstrahlung sie haben, etc. Diese Fragen sind schwer zu beantworten, weil ich nicht einen Schauspieler oder eine Filmfigur für meine Bücher kopiere. Es sind vielmehr manche Charaktereigenschaften verschiedener Menschen aus meinem beruflichen und privaten Umfeld, die mich ebenso bei der Entwicklung meiner Charaktere inspirieren, wie die im Film oder auf der Bühne dargestellte Personen.

Während ich die Protagonistin Clara Frank entwickelte, lief im Fernsehen die Serie »Crossing Jordan – Pathologin mit Profil«. An dieser Figur, wie Jill Hennessy sie spielte, gefiel mir der unglaubliche Dickkopf dieser Ärztin, ihre burschikoses Auftreten mit der lässigen Kleidung, was, alles zusammen genommen, den Charme dieser Frau ausmachte. Die Beziehungsängste der Figur hingegen fand ich ermüdend.

 

Claras Neigung, sich durch ihre Spontaneität selbst in Schwierigkeiten zu bringen, ihre emotionale Intelligenz und ihr Temperament entstand aus der Erinnerung an verschiedene Begegnungen während meiner Zeit an der Universität. Eine direkte Vorlage dazu gibt es nicht.

 In den vielen Jahren meines Karate-Trainings lernte ich sehr selbstbewusste Frauen kennen, die hervorrangende Kämpferinnen waren. Etwas von ihnen sollte Clara Frank auf jeden Fall auch haben. In diesem Jahr kam der erstklassige Agenten-Action-Film »Haywire« in die Kinos, der in Deutschland leider nicht besonders wahrgenommen wurde. Die Thai-Boxerin und MMA-Weltmeisterin Gina Carano spielte darin die Hauptrolle. Wenn es um die körperliche Ausdruckskraft und Enerige geht, dann gibt es durchaus Parallelen zwischen ihr und Clara. 

 

Wie bei allen meinen Krimi-Figuren ist Clara also ein Konklomerat aus ganz unterschiedlichen Charakteren und deren Eigenschaften, so dass ich mich schwer tue, ein direktes Vorbild zu benennen.

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Das Gift der Propheten – zweite Leseprobe

Wie versprochen, folgt die zweite Leseprobe meines neuen Kriminalromans. Das Buch wird 19,90 kosten, ISBN 978-3-943206-07-4, 416 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag. Damit die Buchhandlungen abschätzen können, wie viele Exemplare sie bestellen, bzw. vorrätig haben sollten, wäre es hilfreich, wenn die Caspari & Clara-Fans schon einmal den Krimi vorbestellten.

Aber nun viel Vergnügen bei der neuen Leseprobe:

»Wäre es dir recht, wenn ich den Fernseher anschalte?«, fragte Clara nach einer Weile. »Vielleicht lenkt mich das ein bisschen ab.«

»Ich dachte, Mendelssohn-Bartholdy und ich lenken dich ab«, lachte Caspari, schaltete die Musikanlage aus und gab ihr die Fernbedienung. Auf einem Programm lief eine langweilige Talkshow, in der Politiker darüber stritten, ob ein Minister seinen Hut nehmen sollte, weil er einen Teppich unverzollt auf einer seiner Dienstreisen mitgenommen hatte. Clara brummte unwillig und schaltete weiter. Die folgenden Programme waren auch nicht nach ihrem Ge-schmack. Schließlich landete sie bei einem Bericht über eine neue Actionkomödie mit dem Titel ›kiss and kill‹, die zum Teil im Frankfurter Bankenviertel gedreht worden war. In der Dokumentation über die Filmproduktion wurden einige kleine Aufnahmepannen gezeigt, über die Caspari lachen musste. Dann kamen die Hauptdarsteller zu Wort, die von ihrer Arbeit erzählten.

»Sieh mal, Maria MacDonald ist auch dabei. Die war doch mal eine ganze Weile von der Bildfläche verschwunden«, rief Clara und sah Caspari an.

Sein Gesichtsausdruck war ernst geworden.

»Ich weiß«, sagte er.

»Ach, hast du wieder mal beim Friseur Illustrierten gelesen?«, fragte sie ironisch.

»Nein, mich interessiert dieser Tratsch nicht. Aber Maria kenne ich persönlich.«

Clara lachte. »Du kennst einen der bestbezahlten Hollywoodstars? Willst du mich vergackeiern?«

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Das Gift der Propheten – erste Leseprobe

Um die Zeit bis zum Erscheinen am 11. Oktober 2012 ein wenig zu verkürzen und den Leserinnen und Lesern schon einmal  Appetit zu machen, stelle ich bis zum Erscheinungstermin ab und zu kleine Leseproben ins Netz:

Es war ein warmer Herbsttag. Die Blätter der Bäume trugen noch ein sattes Grün. Nur hier und da zeigte sich ganz vorsichtig ein kleiner roter Farbtupfer. Polizeirat Heinz Bertram, der Leiter des Polizeireviers Gelnhausen, blickte verträumt aus dem geöffneten Fenster seines Büros. Diese Temperaturen hätte er sich in den Sommermonaten gewünscht. Mit einem Seufzer setzte er sich an den Schreibtisch, krempelte die Ärmel seines Hemdes hoch und lockerte den Krawattenknoten. Widerwillig befasste er sich mit einer Ermittlungsakte, da klopfte es an seiner Tür.

Arndt Müller steckte den Kopf herein.

»Was gibt es?«, fragte Bertram, dankbar für die Ablenkung.

»Chef, wir haben ein Mädchen mit ihren Eltern hier. Die wollen eine Anzeige wegen sexueller Belästigung erstatten.«

Die Nachricht riss Bertram aus seinem Müßiggang. Er atmete tief durch.

»Gut, schicken Sie Jürgen Jungmann zu mir, und bringen Sie dann die Familie in mein Büro.«

Der Beamte nickte und verschwand so leise wie er gekommen war. Wenig später stand Jungmann, sein Stellvertreter und gleichzeitig sein Schwiegersohn, in seinem Büro.

»Sexuelle Belästigung, habe ich gehört.«

»Ja, mal hören, was das Mädchen zu erzählen hat. Das behalten wir erst einmal für uns und geben es nicht an die Presse.«

»Klar.«

Es klopfte. Müller führte eine Jugendliche und zwei Erwachsene herein.

»Das sind Jasmin Huth aus Gelnhausen und ihre Eltern«, sagte er.

Bertram nahm sich Zeit, das Mädchen anzusehen. Er schätzte sie auf 16 bis 18 Jahre. Blondes Haar umrahmte ihr schmales Gesicht und reichte ihr bis über die Schultern.

›Eigentlich ein hübsches Mädchen‹, dachte Bertram, ›aber die verhärmten Gesichtszüge und der starre Blick sind wie schwarze Kleckse auf einem schönen Bild.‹

Bertram stellte Jungmann und sich vor, dann bat er die Familie, sich zu setzen.

»Wir sind zu Ihnen gekommen, um Anzeige zu erstatten«, begann Herr Huth mit finsterer Miene.

(Die Rechte liegen wie immer beim Autor und dem M. Naumann-Verlag!)

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