Der zweite Band mit einer neuen spannenden Geschichte um Caspari und Clara Frank erfreut sich seit einem knappen Jahr großer Beliebtheit. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Matthias Fischer
Tödliche Verwandlung
B
ild groß
Mitten in Frankfurt wird ein erfolgreicher Musikproduzent ermordet, seine Leiche inszeniert wie eine Kreuzigung. Am Tatort hinterlässt der Mörder ein rätselhaftes Zeichen. Wenig später schlägt er wieder zu. Sein Opfer: der Manager der gefeierten Rapperin Tiziana. Für Hauptkommissar Dr. Christoph Caspari und seine Kollegen vom LKA beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn sie wissen: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen. Der Kreis um die Musikerin zieht sich immer enger, sie selbst und alle, die ihr nahestehen, sind in höchster Gefahr.Die Jagd nach dem Killer führt Caspari und seine Mitarbeiter quer durch das Rhein-Main-Gebiet: Von Frankfurt über Hanau und Gelnhausen bis nach Mainz zieht sich die Spur des Schreckens. Seine Botschaft an die Verfolger verschlüsselt er mit Zeichen, die lange nicht gedeutet werden können. Clara Frank, Pfarrerin aus Gelnhausen und Casparis Freundin hilft schließlich, die Sprache des Mörders zu entschlüsseln.
In seinem zweiten Kriminalroman taucht Matthias Fischer einmal mehr in die Abgründe der menschlichen Psyche ein. Spannend und mit viel Lokalkolorit gewürzt nimmt er seine Leser mit in die Welt der Verbrechen – und der alten Sagen und Mythen.
416 Seiten, geb.,
19,00 EUR
ISBN (13) 978-3-940168-07-8, erschienen im Verlag M. Naumann, vmn, Nidderau.
Rezension vom Hanauer Anzeiger:
Grausame Morde mit Lokalkolorit
Ein brutaler Serienmörder mordet auf grausame Weise Menschen im Umfeld der Hanauer Rapperin Tiziana. Von Frankfurt über Hanau und Gelnhausen bis nach Mainz muss der erfahrene Hauptkommissar Christoph Caspari vom Landeskriminalamt die Spuren des gewieften Verbrechers verfolgen. Der Killer zieht entlang der griechischen Mythologie seine tödliche Spur des Schreckens. Für den Aufenauer Pfarrer Matthias Fischer, 1964 in Hanau geboren und in Bruchköbel aufgewachsen, ist die” Tödliche Verwandlung” der zweite Kriminalroman. Sein Erstlingswerk “Die Farben des Zorns” hatte Aufsehen erregt. Der Nidderauer Verleger Bernhard Naumann hat mit dem Autor einen ausgezeichneten Griff getan.
Nur mühsam gelingt es den Ermittlern, die Zeichen, die der Verbrecher setzt, und die Spuren, die er hinterlässt, zu deuten, Die Morde sind grausam, aber die Grausamkeit steht in einem solchen Spannungsfeld von Rätseln und Lösungen, von Versagen und Erfolg, dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Lokalkolorit sorgt für zusätzliche Spannung.
Rezension von der FAZ:
Ein Serienmörder geht um: Zuerst wird ein Musikproduzent ermordet, dann der Manager einer berühmten Rapperin. Die Taten werden inszeniert wie eine Kreuzigung. Hauptkommissar Christoph Caspari ermittelt und jagt den Täter durch das Rhein-Main-Gebiet: von Frankfurt über Hanau und Gelnhausen bis nach Mainz – bis Caspari dem Mörder schließlich Auge in Auge gegenübersteht. Für einen Pfarrer mag es nicht gerade üblich sein, sich mit derart grauenvollen Taten zu beschäftigen, wie Matthias Fischer es in seinen Romanen tut. Man könnte aber auch mit den Worten des Autors selbst argumentieren, der sagt: “Doch! Als Pfarrer erst recht.” Denn in seinen Romanen geht es um Gut und Böse, Schuld und Sühne – und darum, dass das Gute am Ende siegt. “Mich fasziniert die Frage, wie man das Böse bekämpfen kann”, sagt der Shakespeare-Fan. Denn damit könne sich jeder identifizieren, “die wenigsten Menschen leben doch im Wolkenkuckucksheim”.
Kundenrezension bei Amazon
Oh Gott Herr Pfarrer, 1. März 2008
Was soll aus dem Kinzigtal Gescheites kommen?
Also mindestens Pfarrer Fischer.
Gut, dass meine Freunde von dort unten kommen, sonst hätte ich dieses Buch nie gelesen. Als Fan von Krimis mit Lokalkolorit, warte ich sehnsüchtig auf den neuen Kluftinger. Dieser Krimi hat mir die Zeit mehr als vertrieben.
Tolle Darsteller in einer liebevollen Atmosphäre, ein wenig Wissen, ein riesiger Spannungsbogen und Romanze. Was will man mehr. Nachdem man mit Caspari und Co lange mitgezittert hatte, war der Schluß vielleicht etwas knapp. Es bleibt die Hoffnung, das sich das Ehepaar Caspari/Frank mit ihren Familien und Freunden, baldigst eines neuen Fallen an nimmt. In der Zwischenzeit gibt es ja noch Fischers erstes Buch.
KW Sohl